Traurige Momente festhalten


 
In einem Fotobuch lassen sich viele Themen optisch wiedergeben. Ein Thema, das zum Leben dazugehört und trotzdem aus verständlichen Gründen nicht gerne berührt wird, ist das Sterben, der Tod und die dazugehörige Zeremonie sowie die letzte Ruhestätte. Gerade Friedhöfe stellen als Motive für ein Fotobuch besondere Szenarien dar, wobei die Aufnahmen auch sehr gut geeignet sind, um daraus Trauerkarten zu gestalten. Um den Fotografien einen angemessenen Rahmen zu geben, finden sich hier tolle Designs.

 

Trauerkarten als Ausdruck des Mitgefühls

Trauerkarten sind eine weltweit verbreitete Form, um den Angehörigen das eigene Mitgefühl anzuzeigen. Die Vergänglichkeit des Lebens findet üblicherweise ihren Abschluss auf Friedhöfen, auf denen die sterblichen Überreste in einem würdevollen Platz bestattet werden. Entsprechende Ruhestätten sind mit der Entwicklung der menschlichen Kultur eng verbunden. In jeder Zivilisation finden sich davon teilweise Jahrtausende alte Zeugnisse.

So vergänglich der menschliche Körper ist, so unvergänglich werden mitunter die letzten Zeugnisse des Verstorbenen gestaltet, die Grabsteine und Grabmale. Darum sind Friedhöfe bei aller Morbidität Stätten der Erinnerung und mittels der Fotografie kann diese Erinnerung über die Grenzen der Friedhofsmauern hinaus getragen werden. Unter anderem eingefasst als Trauerkarte oder Fotobuch.

Natürlich ist der Tod eines Menschen und die darum bestehenden Vorgänge ein sehr sensibles Thema. Eine trauernde Gemeinde auf dem Friedhof abzulichten, sollte nur unter Einhaltung des notwendigen Respekts vor den Trauernden und auch dem Toten erfolgen.

Aber auch die bereits seit längerem bestatteten Menschen verdienen es, das ihre letzte Wohnstätte mit Anstand und in Ruhe betreten wird. Ein Friedhof kann durchaus wunderbare Motive aufzeigen, die dem Fotografen beziehungsweise der Fotografin bei praktisch allen Lichtverhältnissen und Jahreszeiten gute Möglichkeiten bietet. Pompöse Grabmale, verwitterte Engelsfiguren, flackernde Grablichter und nicht zuletzt die umgebende Natur sind nur ein paar Beispiele dafür. Auf einem Friedhof sind Tod und Leben dicht zusammen. Eichhörnchen bevölkern das Gelände genauso wie verschiedene Singvögel und nicht zu vergessen, die Menschen, die sich mit der Grabpflege beschäftigen.

 

Grabmäler erweisen die letzte Ehre

Dem Menschen nach seinem Tod mit einem Grabmal die Ehre zu erweisen, ist ein Phänomen, das sich in allen Ländern dieser Erde findet. Wer das Reisen mit dem Fotografieren verbindet, hat in dieser Beziehung reichlich Auswahl.

So etwa das weltberühmte Taj Mahal in Indien, das als Begräbnisstätte für die Frau eines Großmoguls im 17. Jahrhundert angelegt wurde. Oder die 7278 Soldaten aus Terrakotta im chinesischen Xi’an, die über die Totenruhe eines Kaisers wachen. Ähnlich faszinierend sind die Friedhöfe von Paris und Wien, auf denen sich die Grabstätten vieler berühmter Persönlichkeiten finden. Ägypten mit dem Tal der Könige sowie den Pyramiden von Gizeh sind weitere Anziehungspunkte. Auch in Südamerika finden sich verschiedene Nekropolen, die so schön wie geheimnisvoll sind.